Thomas Raab

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Dass der beengende Faktor “Zeit” bei der Produktion des Albums “BEKENNTNIS” keine Rolle spielen soll, war allen Mitwirkenden im Hinblick auf das künstlerische Ergebnis von Vornherein ein Anliegen. Ohne Kompromissbereitschaft wurde vom Team sehr detailbewusst gearbeitet: mit dem Ziel, die Emotionalität der Inhalte musikalisch genauestens einzufangen. Das Klangergebnis: Thomas Raab rockig, poppig und Songwriter-mäßig - ganz nach dem Bedürfnis der jeweiligen Komposition.

Der langjährige Produzent von Thomas Raab, Georg Gabler, einer der erfolgreichsten Musikschaffenden der Österreichen Musikszene, hat es sich als oberste Devise gesetzt: „Auf den Punkt zu kommen, zurück zu den musikalischen Wurzeln!“ Dabei wurden keine Kosten und Mühen gescheut, bereits die Probephase der Band mitgeschnitten, dann die Band gemeinsam aufgenommen und schließlich noch einzeln mit den Musiker gearbeitet.

Wenn Musiker jeden Egoismus hintanstellen, nicht auf die Uhr schielen, sondern unverrückbar das Gesamtwerk vor Augen haben und dementsprechend fokussiert ihr Können dem zu erarbeitenden Ergebnis beisteuern, grenzt das an ein Wunder. Ein Jahr lang wurde gearbeitet, sich die Zeit genommen „Fertiges“ auch liegen und wirken zu lassen, um nach späterem Hören nochmals etwas verbessern zu können.

Hauptproblem war anfangs die Besetzung des Schlagzeugs. Der langjährige Weggefährte Klaus Pérez-Salado, nunmehr Drumer bei Christina Stürmer, musste aus Zeitgründen verständlicherweise das Handtuch werfen. Nach einigen Auditions entschied sich die Band einstimmig für Tammer Fahim. Mit seiner extravaganten, unkonventionellen Spielweise brachte er genau den gesuchten Input, hat unüberhörbar seine außergewöhnliche Persönlichkeit einfließen lassen und sich problemlos in das eingeschweißte Team integriert.

Die stärkste Duftmarke auf dem Album hinterließ jedoch Gitarrist “Hocky” Hochedlinger. Das Energiebündel der Band, immer mit grundehrlichem Optimismus dabei, nach dem Motte: „Ein Geht-nicht gibt’s nicht!“ Rotzige Rocksounds, feine akustische Gitarren, phantastische Solos, genial Chöre. Weg vom subjektiv zu synthetischen Keyboardsound, hin zu hautnaher, live gut umsetzbarer Musik. Die Pianos und Keyboards wurden von Georg Gabler und Thomas Raab eingespielt. Das Soundgenie und langjähriger Mitmusiker und Keyboarder Christian Frank war aus diesem Grund bei der Produktion bis auf sein hervorragendes Soloklavier bei Nummer “Sprünge in Beton” arbeitslos, auch weil er ohnedies selbst enorm mit Arbeit eingedeckt war.

Günther Wildner gewohnt souverän im Hintergrund am Bass und die Fäden ziehend als Manager.

Als Tontechniker ein unverzichtbare Hilfe Heimo Korak, selbst Schlagzeuger der Band „Mondscheiner“ mit einem musikalischen Gastauftritt bei der aktuellen Weihnachts-Single „Diese Nacht“ und „Zeit sich zu bewegen“.

Zusätzliche Gäste Georg Gablers Sohn Julian Gabler mit genialen Gitarrenideen zu „diese Nacht“ und Thomas Raabs Ehefrau, die Schauspielerin Simone Heher-Raab mit flockiger Sprechstimme als Evangelistin in „diese Nacht“.

Und schließlich, der letzte Musiker, jener der immer die finale Note hinterlässt. Am Mischpult, verantwortlich für den Album-Mix: der einzigartige Dietmar “Dietz” Tienhof. Da wurde im Arbeiten die Nacht zum Tag, jeder Atemzug bedeutsam, jede Tonspur eine Goldgrube.

Gemaster wurde von Martin Scheer in der swoon factory.

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